Montag, 22. August 2011

Auch da!

Alles begann damit, dass ich von meinen Eltern zum Flughafen gebracht wurde. Alles lief wie geschmiert: Koffer am Kofferschalter abgegeben, die anschliessende Verabschiedung, die Sicherheitskontrolle (die Japaner um mich herum haben dort vor lauter Hektik ein paar Gepaeckstuecke in den Baeckerkisten liegen lassen, mannomann) und das lange Warten am Gate C15. Zum Glueck konnte man sich ein bisschen an einer nebenan stehenden Airbus A380 satt sehen. Grooooss isser ja schon.

Mein Flug war bis auf den letzten Platz ausgebucht - Deshalb wurden alle, die ein zweites Handgepaeckstueck hatten, gebeten, es doch noch aufzugeben. Das hat schon mal gedauert. Danach war Boarding.

Alle rin. Tuer zu. Nix passiert... Durchsage: Ein Computerteil im Cockpit der 747 sei defekt und muesse ausgetauscht werden. Das dauere ca 1 Stunde. Kennt Ihr das auch? Man steht an der Kasse immer in der falschen Schlange, weil die Rolle gewechselt werden muss, weil die Kasse abgestuerzt ist oder weil ewig auf den Stornoschluessel gewartet wird, weil ein deutscher Sparer darauf besteht, dass die Pennygurken diese Woche doch 4 Cent weniger kosten... Aber ich schweife ab...

Ich habe wohl den falschen Flieger erwischt. Das Ersatzteil wurde einem Jumbo im Hangar entnommen, in unserem Jumbo montiert und getestet. Mit 1 3/4 Stunden Verspaetung, einer Runde Mineralwasser und Paeckchenbrezel fuer alle, gings dann endlich los.

Weil vor mir kein Sitz wegen des Notausgangs montiert war, hatte ich viel Platz fuer meinen durchtrainierten Astralkoerper. Neben mir sassen zwei saudi-arabische Austausstudenten, die beinahe den gesamten Flug geschlafen haben - auch waehrend des Starts! Ueberhaupt waren sehr viele Nahostler an Bord. Und dass drei von denen immer an den Toiletten herumgestanden und ernst in die Gaenge geschaut haben, macht einen auf so einem langen Flug doch ein wenig nachdenklich. Is Quatsch, ich weiss...

Das Bordprogramm war das gleiche, wie auf Romys Flug. "Wasser fuer die Elefanten" war wirklich langweilig, aber dafuer war das Huehnchen und die Tortellini ganz lecker. Die Flugbegleiter waren allesamt ausgesprochen freundlich - sowas muss ja auch mal gesagt werden.

In der Luft haben wir eine dreiviertel Stunde aufgeholt, sind also nur eine Stunde verspaetet um 5 PM in Denver gelandet. Dort muss man ein Stueckchen laufen. Dabei kommt man an Riesen-Portraits grosser Indianerhaeuptlinge vorbei. Schau, schau, Schoschonen. Aus dem Off kamen passend dazu Heja-Heja-Gesaenge.

Danach bin ich gleich mal in die Restrooms, weil ich diese lustigen Wasserstrudel so vermisst habe. Danach ab zur Immigration. Nachdem ich dem wirklich humorvollen Officer versichert hatte, dass ich keine Bratwurst im Koffer habe und ich nur two weeks bleiben moechte, durfte ich offiziell einreisen. Am Empfang wartete Romy mit einem Chrissi-Schild. Abends gabs dann bei den 3 Margaritas was Mexikanisches:





Kommentare:

  1. Wie? Keine Pinguine gesehen wie die Romy?

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  2. Nee, ich hatte die Brille nicht auf.

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  3. Grad ist mir wieder klar geworden, was mir die letzte Woche gefehlt hat! ;)

    Junge, komm bald wieder, bald wieder ins Büro... *träller*

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